Meine Autorenlesung am 16.10.2026

Am 16. Oktober 2026 war es endlich soweit: Meine erste Autorenlesung fand statt!

Natürlich – ich war den ganzen Tag über ziemlich aufgeregt. Zwar hatte ich mich gut vorbereitet, doch konnte ich überhaupt nicht einschätzen, was da auf mich zukommen würde: Würde ich vor nur ein paar Leuten lesen? Wäre ich so nervös, dass meine Stimme versagen würde? Würde ich mich beim Lesen verhaspeln? Würde ich zu leise oder zu laut lesen?

Mit gemischten Gefühlen und voller Respekt machte ich mich eine Stunde vor Beginn auf den Weg, schließlich musste auch vor Ort noch einiges erledigt und überprüft werden:

Der Büchertisch. Das Herzstück der Lesung. Gerade rechtzeitig waren gegen Mittag noch die bestellten Exemplare meiner Bücher „Gutenbergs Lehrling“ und „Jennifer“ eingetroffen. „Die Erbin der Lettern“ und „Davos-Protokoll“ hatte ich schon Anfang der Woche bekommen.

Der Veranstaltungsraum: Der große Saal im Cusanus-Geburtshaus in Bernkastel-Kues war optimal vorbereitet. Tische für den Vorleser und reichlich Stühle waren aufgestellt, die Lautsprecher-Anlage stand bereit und war betriebsfertig. Der Sekt und der Orangensaft waren kaltgestellt. Dafür auch an dieser Stelle noch einmal ein herzliches „Danke schön“ an Herrn Kluth.

Vor der Lesung - noch kein Mensch zu sehen...

Angesichts der vielen Stühle, die aufgestellt worden waren, überkam mich leise Panik: Würden nicht die allermeisten Plätze leer bleiben? Über 50 Plätze waren vorbereitet. Ja, ich hatte einiges an Werbung gemacht – 2 Berichte im Trierischen Volksfreund, eine Ankündigung in den Mittelmosel-Nachrichten (Dank an Herrn Ruf) und Plakate in der Buchhandlung Görtz, in der Parfümerie Thiesen (vielen Dank an Sabine) und im Cusanus-Geburtshaus platziert. Doch würde das reichen? Klar, auch über Social Media hatte ich meine Veranstaltung angekündigt, doch war das genug? Meine Nervosität stieg spürbar an.

Bereits eine dreiviertel Stunde vor Beginn der Lesung durfte ich die erste Besucherin begrüßen. Während wir uns draußen unterhielten, trudelten nach und nach weitere Zuhörer ein. Darunter einige bekannte Gesichter, mit denen ich nicht gerechnet hatte.

Kurz vor 19.30 Uhr ging ich dann an meinen Platz und warf zum ersten Mal einen Blick über die Zuschauer-Reihen. Ich war völlig baff – fast alle Plätze waren besetzt!! Herr Kluth sprach eine kurze, sehr ansprechende Begrüßung, und dann kam mein großer Augenblick – die Lesung begann.

Auch ich sagte ein paar Sätze zur Begrüßung, um dann aber zum eigentlichen Inhalt des Abends zu kommen: Die Lesung aus meinem historischen Roman „Die Erbin der Lettern“. Nach ein paar Minuten war alle Nervosität verflogen, ich nahm auch das Publikum kaum noch wahr und konzentrierte mich mühelos auf meine Aufgabe. Es war mucksmäuschenstill im Raum, und die Worte flossen fast wie von selbst. Auch die vorbereiteten Zwischenmoderationen beim Wechseln der Buch-Szenen gelangen mir problemlos. Ich hatte bald das Gefühl, so etwas schon hundert Mal gemacht zu haben.

Nach ungefähr 45 Minuten war die Lesung beendet, und der Applaus der Zuhörer zeigte mir, dass sie einen unterhaltsamen Abend mit meinem Buch verbracht hatten.

Anschließend ging es zum Büchertisch und an die Sektgläser – beide wurden stark frequentiert. Petra und Markus Görtz hatten den Buchverkauf übernommen, und so konnte ich mich voll und ganz auf das Signieren und nette Gespräche mit meinen Gästen konzentrieren.

Gegen 22.00 Uhr beendeten wir dann die Veranstaltung – ein gelungener Abend, eine absolut fantastische Lesungs-Premiere! Fortsetzung garantiert – der nächste Leseabend ist bereits in Planung.

Danke an alle Beteiligten – Gäste und Menschen, die mich bei der Durchführung des Abends so grandios unterstützt haben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert